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2008
Interaktivität Digitaler Kommunikation
Posted by: koelibri in Digitale Kommunikation, tags: Digitale Kommunikation, Interactivity, InteraktivitätIn der Vorlesung “Digitale Kommunikation” wurde am 25.11.2008 das Thema Interaktivität behandelt. Ziel der Veranstaltung war eine kommunikationswissenschaftlich orientierte Konzeptualisierung des Begriffes. Zugleich sollte die Vielschichtigkeit der Verständnisse des Interaktivitätsbegriffes deutlich gemacht werden. Insgesamt wurden drei, auf eine Operationalisierung des Begriffs ausgerichtete Konzeptualisierungen vorgestellt:
- Spiro Kiousis. Interactivity: a concept explication.
New Media Society 2002; 4; 355 - Goertz, Lutz: Wie interaktiv sind Medien? Auf dem Weg zu einer Definition von Interaktivität. In: Rundfunk und Fernsehen. 43. Jg. 1995. H. 4. S. 477-493.
- Jan A.G.M. van Dijk and Loes de Vos. Searching for the Holy Grail: Images of Interactive Television. New Media Society 2001; 3; 443.
Zusätzlich hingewiesen wurde auf Ansätze zur Messung der “wahrgenommenen Interaktivität”.
Im Ergebnis lassen sich folgende Erkenntnisse festhalten:
- Interaktivität hat ein Ideal! Sie orientiert sich an gleichberechtigter (interpersonaler) Kommunikation von Angesicht zu Angesicht.
- Interaktivität entsteht! Sie bezeichnet einen dynamischen Sachverhalt und ist damit als Prozess zu begreifen.
- Interaktivität ist vielschichtig! Alle Elemente eines Kommunikationsprozesses tragen zum Auftreten von Interaktivität bei. Dies wird in mehrdimensionalen bzw. mehrschichtigen Konzeptualisierungen aufgegriffen.
- Interaktivität ist nicht gleich Interaktion! Medienanwendungen werden dann interaktiv, wenn sie Interaktionsabsichten explizieren und somit soziale Interaktionen vermitteln. Andererseits folgt nicht aus dem bloßen Auftreten von Interaktionen schon Interaktivität, da die Vermittlung solcher Interaktionen nicht dem (Haupt-) Gegenstand der Medienanwendung entsprechen muss.
Materialien und Downloads:
- Lecture slides: Concepts of Interactivity
- Für die weiterführende Lektüre eignet sich u.a. der Artikel: A.L. Barabasi, E. Bonabeau. Skalenfreie Netze. Spektrum der Wissenschaft 4/2004, S. 62-69.
- IHMC CMAP Tools: Message-Ergodicity-Interactivity
- Die oben verlinkten Dokumente aus dem Archiv der Publikationen des SAGE-Verlages können aus dem Netz der TU Ilmenau heraus z.T. kostenlos bezogen werden.

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Dezember 29th, 2008 at 16:32
Hallo Herr Kreuzberger,
wusste nicht so recht wo ich bei Ihnen auf den Blog schreiben sollte…deshalb nun hier. Also mein Anliegen: Ich habe bei Ihnen das Seminar Product Research und forsche gerade an dem Pro Age Netzwerk. http://proage-netzwerk.de/
Beim letzten Seminar haben Sie der Gruppe gesagt, dass wir dass jetzt alles ändern sollen und mehr allgemein auf Netzwerke eingehen mögen. Außerdem wollten Sie unsere “neuen” Fragen dazu begutachten. Problem nun: wir haben unsere Interviews schon am 6. und 7.01. Könnten wir vielleicht einen Termin ausmachen an dem wir gemeinsam noch einmal drüber sprechen? Vielleicht am Montag 5.01, da haben Sie ja auch Sprechzeiten.
Zudem: sollte ich Ihnen im voraus schon mal die Fragen schicken? ( e-mail?)
Freundliche Grüße
Claudia Neufert